Liquiditätsplan Excel Vorlage: Kostenlos erstellen & downloaden
Warum brauchst du einen Liquiditätsplan als Excel-Datei?
Banken und Steuerberater erwarten Liquiditätspläne oft als Excel-Datei. Ob für den Kreditantrag, die Fördermittel-Bewerbung oder den Jahresabschluss – Excel ist nach wie vor das Standardformat in der deutschen Geschäftswelt.
Aber auch für die eigene Planung ist ein Liquiditätsplan unverzichtbar. Er zeigt dir auf einen Blick:
- In welchen Monaten wird es finanziell eng?
- Wann kommen die großen Ausgaben (USt, Investitionen, Saisonware)?
- Wie viel Puffer brauchst du auf dem Konto?
- Ab wann sind geplante Investitionen finanzierbar?
Excel bietet die Flexibilität, individuelle Anpassungen vorzunehmen – aber eine Vorlage von Grund auf aufzusetzen ist zeitaufwändig und fehleranfällig.
Aufbau einer professionellen Excel-Vorlage
Grundstruktur
Ein professioneller Liquiditätsplan hat folgende Grundstruktur:
Spalten: 12 Monate (Januar–Dezember) + Jahressumme
Zeilen (Blöcke):
1. Einnahmen
- Umsatzerlöse (netto)
- Sonstige Einnahmen (Zinsen, Miete, Förderungen)
- Summe Einnahmen
2. Variable Kosten
- Wareneinsatz / Materialeinsatz
- Fremdleistungen / Freelancer
- Variable Personalkosten (Aushilfen, Überstunden)
- Verpackung / Versand
- Provisionen
- Summe variable Kosten
3. Fixkosten
- Miete (inkl. Nebenkosten)
- Gehälter (fest angestellte Mitarbeiter)
- Sozialabgaben
- Versicherungen
- Steuerberater
- Software & IT
- Telefon & Internet
- Marketing (Grundbudget)
- Fahrzeugkosten
- Sonstige Fixkosten
- Summe Fixkosten
4. Investitionen & Sonderausgaben
- Geplante Investitionen (Maschinen, Ausstattung, Fahrzeuge)
- Kreditraten / Tilgungen
- Einmalige Ausgaben
- Summe Investitionen
5. Steuern & Abgaben
- USt-Voranmeldung (Zahllast nach Vorsteuerabzug)
- ESt-Vorauszahlung (quartalsweise)
- GewSt-Vorauszahlung (quartalsweise)
- Summe Steuern
6. Monatssaldo
- Monatssaldo = Summe Einnahmen − alle Kosten
7. Kumulierter Kontostand
- Kontostand = Anfangsbestand + Monatssaldo
- Zeigt den prognostizierten Kontostand am Monatsende
- Negativer Wert = Liquiditätsengpass! Hier musst du handeln
Formeln, die du brauchst
Die wichtigsten Excel-Formeln für deinen Liquiditätsplan:
- Summe Einnahmen: =SUMME(B5:B7) (Zeilen der Einnahmen)
- Variable Kosten als % vom Umsatz: =B5*0,30 (z.B. 30% Wareneinsatz)
- Monatssaldo: =B_Einnahmen - B_VarKosten - B_Fixkosten - B_Invest - B_Steuern
- Kumulierter Kontostand: =B_Vormonat_Kontostand + B_Monatssaldo
- Bedingte Formatierung: Kontostand rot einfärben, wenn < 0
Häufige Fehler bei der manuellen Erstellung
- USt vergessen: Die USt-Voranmeldung wird oft nicht eingeplant – und dann fehlen im April plötzlich 5.000–15.000 €
- Saisonalität ignorieren: Jeden Monat denselben Umsatz einsetzen ist unrealistisch
- Fixkosten zu niedrig ansetzen: Nebenkosten, Versicherungen und Steuerberater werden gerne vergessen
- Einmalige Ausgaben nicht einplanen: Reparaturen, Wartung, Nachzahlungen
- Kein Szenario-Vergleich: Was passiert, wenn der Umsatz 20% unter Plan liegt?
Was eine gute Vorlage ausmacht
Eine professionelle Excel-Vorlage für Liquiditätsplanung sollte folgende Features haben:
- Branchenspezifische Voreinstellungen: Ein Restaurant hat andere Kostenstrukturen als eine Agentur
- Automatische Saisonalität: Saisonale Faktoren, die den Umsatz monatlich anpassen
- USt-Automatik: Monatliche oder quartalsweise USt-Berechnung mit Vorsteuerabzug
- Bedingte Formatierung: Rote Zellen bei negativem Kontostand
- Diagramme: Visueller Verlauf des Kontostands über 12 Monate
- Szenario-Vergleich: Best Case / Normal Case / Worst Case
Der einfachere Weg: Online erstellen, als Excel exportieren
Statt Stunden mit einer manuellen Excel-Vorlage zu verbringen: Auf Liquiditätsplan Vorlage erstellst du deinen Plan in 2 Minuten und exportierst ihn als formatierte Excel-Datei.
Was der Online-Plan besser kann
- Branchenspezifische Voreinstellungen: Wähle deine Branche (Gastronomie, Handwerk, Agentur, Freelancer, E-Commerce, Einzelhandel) und die typischen Kostenstrukturen sind vorausgefüllt
- Automatische Saisonalität: Der Plan kennt die saisonalen Schwankungen deiner Branche und wendet sie automatisch an
- USt-Berechnung: Monatlich oder quartalsweise, mit oder ohne Dauerfristverlängerung – automatisch berechnet
- Sofortige Visualisierung: Sieh deinen Kontostandverlauf als Diagramm, bevor du exportierst
- Formatierte Excel-Datei: EUR-Format, farbige Hervorhebungen, professionelles Layout
- Zwei Tabellenblätter: Plan-Übersicht + Metadaten (Annahmen, Branchenvergleich)
So funktioniert der Export
1. Gehe auf deine Branchen-Seite (z.B. /gastronomie)
2. Gib deinen Durchschnittsumsatz und deine Kosten ein
3. Klicke auf „Als Excel exportieren"
4. Eine formatierte .xlsx-Datei wird heruntergeladen
5. Öffne sie in Excel, Google Sheets oder LibreOffice
Die Datei ist vollständig bearbeitbar – du kannst alle Zahlen anpassen, eigene Zeilen hinzufügen und die Vorlage an deine Bedürfnisse anpassen.
Für die Bank: Der fertige Liquiditätsplan
Viele Gründer und Unternehmer brauchen einen Liquiditätsplan für den Banktermin. Mit dem Excel-Export hast du ein professionelles Dokument, das den Erwartungen der Bank entspricht:
- Standardisiertes Layout, das Bankmitarbeiter kennen
- Alle relevanten Positionen (Einnahmen, variable/fixe Kosten, USt, Investitionen)
- 12-Monats-Prognose mit kumuliertem Kontostand
- Branchenspezifische Benchmarks als Referenz
Der Export funktioniert mit einem Klick auf "Als Excel exportieren" auf jeder Branchen-Seite.
Jetzt deinen Liquiditätsplan erstellen
Kostenlos, branchenspezifisch und sofort als Excel exportierbar.
Plan erstellen →