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Tools1. März 2025

Excel Liquiditätsplan Vorlage: Kostenlos erstellen und downloaden

Warum ein Liquiditätsplan in Excel?

Excel ist nach wie vor das Standardformat, wenn es um Finanzplanung geht. Banken, Steuerberater und Investoren erwarten Liquiditätspläne oft als Excel-Datei. Gleichzeitig bietet Excel die Flexibilität, Zahlen individuell anzupassen und eigene Berechnungen hinzuzufügen.

Das Problem: Einen guten Liquiditätsplan in Excel von Grund auf zu erstellen, ist zeitaufwändig. Du musst die richtige Struktur kennen, Formeln korrekt setzen und branchenspezifische Besonderheiten berücksichtigen.

Was gehört in einen Liquiditätsplan?

Ein vollständiger Liquiditätsplan enthält mindestens diese Elemente:

1. Zeitraum

  • Typischerweise 12 Monate (Januar bis Dezember)
  • Für Bankgespräche oft 24 Monate

2. Einnahmen

  • Umsatzerlöse (ggf. aufgeteilt nach Produktgruppen oder Kunden)
  • Sonstige Einnahmen (Zinsen, Mieteinnahmen, etc.)

3. Ausgaben

Aufgeteilt in:

  • Variable Kosten: Wareneinsatz, Material, Freelancer — steigen und fallen mit dem Umsatz
  • Fixkosten: Miete, Gehälter, Versicherungen — fallen unabhängig vom Umsatz an
  • Investitionen: Einmalige größere Ausgaben (Maschinen, Renovierung, IT-Ausstattung)

4. Monatlicher Saldo

Einnahmen minus Ausgaben = was in dem Monat übrig bleibt (oder fehlt)

5. Kumulierter Kontostand

Anfangsbestand + Saldo Monat 1 + Saldo Monat 2 + ... = tatsächlicher Kontostand am Ende jedes Monats

Schritt-für-Schritt: Liquiditätsplan in Excel erstellen

Schritt 1: Grundstruktur anlegen

Erstelle eine Tabelle mit 13 Spalten: eine für die Kategorien, zwölf für die Monate Januar bis Dezember.

Schritt 2: Einnahmen eintragen

Trage deine erwarteten monatlichen Einnahmen ein. Berücksichtige dabei saisonale Schwankungen — ein Restaurant hat im Dezember mehr Umsatz als im Januar, ein Freelancer mehr in Q4 als im Sommer.

Schritt 3: Variable Kosten berechnen

Variable Kosten berechnen sich als Prozentsatz vom Umsatz:

  • Wareneinsatz: =Umsatz * 30% (Gastronomie) oder =Umsatz * 50% (Einzelhandel)
  • Personalkosten: =Umsatz * 35%

Schritt 4: Fixkosten eintragen

Fixkosten sind jeden Monat gleich. Trage sie einmal ein und kopiere die Werte über alle 12 Monate.

Schritt 5: Saldo und Kontostand berechnen

  • Saldo = Summe Einnahmen − Summe Ausgaben
  • Kontostand = Kontostand Vormonat + Saldo aktueller Monat
  • Für Januar: Kontostand = Anfangsbestand + Saldo Januar

Schritt 6: Bedingte Formatierung

Färbe negative Kontostände rot ein. So erkennst du Engpässe auf einen Blick.

Der einfachere Weg: Automatischer Excel-Export

Statt den Liquiditätsplan manuell in Excel zu bauen, kannst du ihn auf liquiditätsplan.app automatisch erstellen lassen:

1. Branche wählen — Gastronomie, Handwerk, Freelancer, E-Commerce, Agentur oder Einzelhandel

2. Werte anpassen — Umsatz, Kosten und Startkapital auf dein Unternehmen abstimmen

3. Excel exportieren — Ein Klick und du hast eine fertige Excel-Datei

Was die exportierte Excel-Datei enthält

  • Tabellenblatt "Liquiditätsplan": Alle 12 Monate mit Einnahmen, variablen Kosten, Fixkosten, Investitionen, Saldo und kumuliertem Kontostand
  • Tabellenblatt "Info": Metadaten wie Branche, Erstellungsdatum und Basiswerte
  • Formatierte Zahlen: Alle Werte als Euro formatiert, sofort präsentierbar
  • Spaltenbreiten optimiert: Keine manuelle Nacharbeit nötig

Tipps für die Nutzung deines Liquiditätsplans

Bei der Bank vorlegen

Banken wollen sehen, dass du deine Finanzen im Griff hast. Ein Liquiditätsplan zeigt:

  • Du denkst voraus
  • Du kennst deine Kostenstruktur
  • Du hast potenzielle Engpässe identifiziert und Lösungen parat

Monatlich aktualisieren

Ein Liquiditätsplan ist kein einmaliges Dokument. Vergleiche monatlich deine Ist-Werte mit den Plan-Werten. Weichen die Zahlen ab? Dann passe deinen Plan an.

Szenarien durchspielen

Erstelle mehrere Versionen:

  • Best Case: Was passiert bei 20% mehr Umsatz?
  • Worst Case: Was passiert bei 30% weniger Umsatz?
  • Realistic Case: Deine realistische Einschätzung

Auf liquiditätsplan.app kannst du einfach die Werte ändern und sofort sehen, wie sich dein Kontostand verändert — und dann die gewünschte Version als Excel exportieren.

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